Hambacher-Aktivistin zu Freiheitsstrafe verurteilt

Diese Woche wurde eine “Aktivistin” aus dem Hambacher Forst zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Der Richter sah es als erwiesen an, dass die Person Widerstand gegen die Polizei geleistet hat und Polizisten mutwillig verletzen wollte. Die Tatvorwürfe, zusammen mit der fehlenden Reue und der schlechten Sozialprognose ergaben dieses Urteil.

Warum schreibt ich jetzt darüber aber einen Artikel. Es ist doch nur eine Aktivistin die hier verurteilt wird. Nun, wenn man den Artikel der TAZ über die Verhandlung liest, dann ist man doch genötigt ein paar Worte dazu zu sagen. Man wirft ja den Rechten generell und der AfD insbesondere vor, dass sie es nicht so mit dem Rechtsstaat haben. Das Verhalten der Unterstützer der linken Aktivistin zeigt aber, dass wohl einige Linke auch so ihre Probleme mit Rechtsstaatlichkeit und so weiter haben. Sowohl aus dem Artikel der TAZ, als auch aus den Reaktionen des Publikums im Gerichtssaal, spricht eine große Verachtung gegenüber dem Staat und seinen Institutionen. Hier ist die Linke nicht besser als die Rechten, wenn auch aus anderen Motiven.

Was bleibt also übrig? Zunächst die Erkenntnis, dass man mit einer Strafe rechnen muss, wenn man gegen Gesetze verstößt, auch wenn es für eine “gute Sache” ist. Weiterhin, dass scheinbar gewisse Teile der Linken größerer Probleme mit dem Rechtsstaat und angemessenem Verhalten haben.

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