Fefe bashing oder wie die Linken sich selbst zerfleischen

LoboStudioHamburg, https://pixabay.com/photo-292994/

Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie sich Mitglieder einer Gruppe gegenseitig angehen, obwohl sie ja für die selbe Sache einstehen. Dies kann man so ziemlich bei jeder Gruppe beobachten. Zur Zeit recht gut bei den Linken. Der doch recht linke Blogger Fefe wurde auf dem diesjährigen CCC-Kongress und auf Twitter ziemlich angefeindet. Exemplarisch sei mal auf den folgenden Tweet verwiesen:

Einigen Linken ist unter anderem übel aufgestoßen, dass er einige ihrer Methoden in der Vergangenheit kritisiert hat, die sich denen der Rechten doch sehr ähneln. Außerdem hat er eine kritische Haltung zu Gendermainstream und findet, dass man mit allen Menschen, egal welche politische Ausrichtung sie haben, reden sollte. Besonders in an asozialen Medien ist nun also ein Shitstorm über ihn hereingebrochen. Ihr könnt euch ja nur mal die Tweets zu #fefe durchlesen.

Da ich ja eher nicht links bin, finde ich natürlich gut, dass sich die Linken wieder mal selbst zerlegen. Wenn ich es auch recht befremdlich finde. Interessant finde ich das psychologische Phänomen dahinter. Letztlich geht es hier ja um Gruppenzugehörigkeit und um ein Verhalten, dass von Mitgliedern der Gruppe erwartet wird. Wer dieser Vorstellung nicht entspricht, wird ausgeschlossen. Besonders interessant finde ich, dass dies selbst in einer Gruppe basiert, die sich Toleranz auf die Fahnen geschrieben hat. Toleranz gibt es hier aber scheinbar nur solange, wie man konform zur Gruppe ist und keine Kritik an ihr äußert.

Nun ja, ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt wie es in dieser Sache weiter geht.

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